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Für Hausverwaltungen

Was kostet eine Website für eine Hausverwaltung?

Eine belastbare Zahl gibt es erst, wenn der Umfang feststeht – eine Verwaltung mit zwei Leistungen und einem Standort braucht etwas anderes als eine mit sechs Regionen und Eigentümerportal. Dieser Artikel zeigt, welche fünf Punkte den Aufwand bestimmen, warum ein Festpreis dem Stundensatz vorzuziehen ist und welche Posten in einem Angebot stehen müssen, damit Sie es vergleichen können.

Warum hier keine Zahl steht

Wer diese Frage bei Google eingibt, bekommt Spannen genannt – und keine davon kennt den eigenen Fall. Zwei Verwaltungen mit derselben Zahl an Einheiten können einen Aufwand haben, der sich um das Dreifache unterscheidet: Eine bringt Texte, Fotos und eine klare Vorstellung mit, die andere hat eine Seite von 2014, ein Portal, das eingebunden werden soll, und fünf Standorte, die jeweils eigene Seiten brauchen.

Ich nenne deshalb keinen Preis, bevor ich weiß, worum es geht. Sie bekommen Ihren Preis nach dem ersten Gespräch – als Festpreis, schriftlich und vollständig. Was später dazukommt, wird vorher besprochen. Der Google-Check und der erste Entwurf Ihrer Startseite kosten nichts.

Was dieser Artikel stattdessen beantwortet: woran der Aufwand hängt, damit Sie bei jedem Angebot – meinem oder einem anderen – einschätzen können, ob die Zahl zu dem passt, was dafür entsteht.

Fünf Punkte bestimmen den Aufwand

1. Wie viele Seiten die Website braucht

Das ist der größte Posten, und er ergibt sich aus Ihrem Angebot: WEG-Verwaltung, Mietverwaltung, Sondereigentumsverwaltung, Asset-Management, Verkauf – jede Leistung braucht ihre eigene Seite, sonst kann Google sie keiner Suche zuordnen. Dasselbe gilt für Standorte und Verwaltungsgebiete. Zwei Leistungen und ein Standort sind etwas anderes als fünf und drei.

2. Ob Texte und Bilder vorhanden sind

Die meisten Verwaltungen haben weder fertige Texte noch brauchbare Fotos, und das ist normal. Beides kann entstehen – Texte aus einem Gespräch, Bilder vor Ort oder aus Ihrem Bestand –, aber es ist Arbeit, die irgendwer macht. Wenn Sie Material mitbringen, sinkt der Aufwand sichtbar.

3. Ob ein Portal eingebunden wird

Ein Eigentümer- oder Mieterportal aus Ihrer Verwaltungssoftware zu verlinken ist eine Kleinigkeit. Es so einzubinden, dass es wie ein Teil der Website aussieht, Zugangsdaten sauber übergibt und am Telefon funktioniert, ist mehr. Was davon möglich ist, hängt an Ihrer Software – dazu gibt es einen eigenen Artikel.

4. Ob eine alte Website umzieht

Gibt es eine bestehende Seite, kommt der Umzug dazu: alte Adressen auf neue weiterleiten, Domain und Postfächer übernehmen, den Wechsel mit dem bisherigen Anbieter abstimmen. Dieser Punkt wird in Angeboten am häufigsten weggelassen und ist der, bei dem der Schaden am größten ist, wenn er fehlt – eine Verwaltung, die nach dem Relaunch bei Google zurückfällt, verliert Anfragen, die sie vorher hatte.

5. Was nach dem Livegang passiert

Hosting, Sicherungen, Aktualisierungen, Änderungen an Texten und Ansprechpartnern, Rechtstexte auf Stand halten. Das ist kein Zusatz, sondern der Normalfall: Eine Website ohne Betreuung ist nach zwei Jahren der Grund, aus dem jemand diesen Artikel liest.

Festpreis oder Stundensatz?

Beim Stundensatz trägt Sie das Risiko: Je länger es dauert, desto mehr zahlen Sie – auch dann, wenn die Zeit für Dinge draufgeht, die Sie nicht beurteilen können. Beim Festpreis trägt es der Anbieter. Das macht den Festpreis für Sie nicht automatisch günstiger, aber planbar, und es verschiebt das Interesse: Wer einen Festpreis gegeben hat, hat kein Interesse an Umwegen.

Die Voraussetzung dafür ist, dass vorher feststeht, was entsteht. Deshalb steht bei mir das Gespräch und der Entwurf vor dem Preis und nicht danach: Danach wissen beide, worüber sie reden.

Was Sie fragen sollten

Ist der Preis ein Festpreis oder eine Schätzung? Was passiert, wenn es länger dauert als gedacht? Wie viele Änderungsrunden sind enthalten, und was kostet eine weitere? Drei Fragen, und die Antworten sagen mehr über ein Angebot als die Summe darunter.

Was in einem Angebot stehen muss

Zwei Angebote sind nur vergleichbar, wenn in beiden dieselben Posten stehen. Diese Liste können Sie bei jedem Anbieter abhaken:

Checkliste für Ihr Angebot

  • Welche Seiten entstehen – namentlich, nicht „Website mit Unterseiten“.
  • Wer die Texte schreibt und wer die Bilder beschafft oder aufbereitet.
  • Änderungsrunden: wie viele enthalten sind und was danach gilt.
  • Der Umzug: Weiterleitungen der alten Adressen, Domain, E-Mail-Postfächer, Abstimmung mit dem bisherigen Anbieter.
  • Technik: Hosting, Verschlüsselung, Sicherungen – und wer sie betreibt.
  • Rechtstexte: ob Impressum und Datenschutzerklärung vorbereitet werden.
  • Barrierefreiheit: ob und in welchem Umfang sie berücksichtigt wird.
  • Auffindbarkeit: ob das Google-Unternehmensprofil dazugehört.
  • Laufende Kosten nach dem Livegang, getrennt von den einmaligen.
  • Die Rechte: ob Domain, Inhalte und die fertige Website Ihnen gehören.

Vier Stellen, an denen es später teuer wird

  • Nachträge für Selbstverständliches. Ein Angebot, in dem Unterseiten, Formular oder Rechtstexte fehlen, ist nicht günstiger – es ist unvollständig. Die Posten kommen, nur später.
  • Lizenz- oder Abo-Modelle für die eigene Website. Es gibt Anbieter, bei denen die Seite nach Ende des Vertrags abgeschaltet wird. Fragen Sie danach, bevor Sie unterschreiben.
  • Rechte, die beim Anbieter bleiben. Domain auf dessen Namen, Inhalte auf dessen Konto. Wer später wechseln will, verhandelt dann über seine eigene Website.
  • Unklare laufende Kosten. Domain, Postfächer, Hosting und Betreuung sind vier verschiedene Dinge. Stehen sie als eine Summe da, lässt sich nicht erkennen, was man bei einem Wechsel tatsächlich mitnimmt.

Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen

  • Es wird ein Platz bei Google zugesagt. Die Reihenfolge macht Google, und sie ändert sich. Wer Platz 1 verspricht, verkauft Ihnen etwas.
  • Der Preis steht vor dem Gespräch. Dann ist er geraten, und die Richtung des Irrtums steht schon fest.
  • Es gibt eine Rabattfrist. „Nur diese Woche“ ist kein Preis, sondern Druck.
  • Es wird nach Einheiten abgerechnet, ohne dass der Zusammenhang zur Website erkennbar ist.
  • Niemand fragt nach Ihrer bestehenden Seite. Wer nicht wissen will, was umziehen muss, plant den Umzug nicht ein.

Wie es stattdessen läuft, steht auf der Seite Website für Hausverwaltungen: Google-Check, Entwurf Ihrer Startseite, Gespräch, dann der Festpreis. Die ersten drei Schritte kosten Sie nichts.

Porträt von Felix Nacke

Felix Nacke

Webdesigner, schreibt diese Seite selbst

Ich baue Websites für Unternehmen – von der Planung bis zur Betreuung nach dem Livegang, als Einzelner und nicht als Agentur. Diese Seiten entstehen aus den Fragen, die mir Kunden am Telefon stellen.

Mehr über mich

Website für Hausverwaltungen

Der erste Entwurf Ihrer Startseite kostet nichts – und sagt mehr als jedes Angebot.

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Häufige Fragen

Dazu werde ich oft gefragt.

Nein, und zwar nicht aus Taktik. Eine Spanne, die von zwei Leistungen bis zu sechs Regionen mit Portal reicht, ist so weit, dass sie nichts aussagt – und eine enge Spanne wäre geraten. Nach einem halbstündigen Gespräch kann ich Ihnen einen Festpreis nennen, der hält. Vorher nenne ich Ihnen, woran er hängt.

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